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Literaturtipps zum Thema Rechenschwäche

Empfehlung für Eltern und betroffene Erwachsene:

Anne Bonhoff und Gerhard Lehr
(Therapie-Zentrum für Rechenschwäche/Dyskalkulie, Reutlingen)

»Ratgeber Rechenschwäche«

Buchcover: Zwei Hände zeigen eine Acht.Der Ratgeber richtet sich in erster Linie an betroffene Eltern, ist aber zugleich eine allgemeine Einführung ins Thema. Die Problematik wird aus Sicht betroffener Kinder dargestellt; Kommentare helfen Eltern, verständnisvoller mit den Schwierigkeiten ihres Kindes umzugehen. Zudem werden Möglichkeiten therapeutischer Hilfe aufgezeigt.

Ein ergänzender Artikel beleuchtet das Phänomen der Erwachsenen-Dyskalkulie.

Herausgeber: Institut für Rechenschwäche-Therapie Berlin
7,80 €, 68 Seiten, Berlin 2006 (Verlag Dr. Köster) | ISBN 978-3-89574-610-9

Bezug über www.verlag-koester.de

 

Empfehlungen für die Grundschule

Gaidoschik, M.:

Rechenschwäche – Dyskalkulie.
Eine unterrichtspraktische Einführung für LehrerInnen und Eltern

Ein Buch, das vom österreichischen Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur he­raus­gegeben wurde und auch hierzulande sehr hilfreich ist. Für den praktischen Gebrauch von Leh­rerIn­nen und Eltern klar und verständlich geschrieben, bietet das Buch eine Fülle von Anregungen, wie man eine drohende Rechenstörung vermeiden kann – und wie geholfen werden kann, wenn ein Kind sich im »System Rechenschwäche« bereits verfangen hat.

17,70 €, 151 Seiten, Wien (öbv & hpt) 2002 | ISBN 3-209-038589 und Horneburg (Persen) | ISBN 3-89358-899-X

 

Schinköthe, H.:

Mengen und Längen.
Lehrbuch der elementaren Grundlagen mathematischen Denkens und seiner Entwicklung

Defizite im pränumerischen Verständnis stellen eine wichtige Ursache von Rechenschwäche dar. Das Phänomen, dass rechenschwache Kinder sich unter Zahlen nicht Anzahlen vorstellen, also nicht an »wie viele?« denken, resultiert oftmals aus fehlenden Voraussetzungen für den Zahlbegriffserwerb. Thema des Buches sind diese vormathematischen Erkenntnisschritte; es wird aufgezeigt, welche Einsichten die Kinder »mitbringen« bzw. noch lernen müssen, um Zahlen als Stellvertreter von Mengen verstehen zu können. Beispielhaft und an­schau­lich legt der Autor dar, wie ein  Mengenbegriff systematisch erarbeitet werden kann.

13,30 €, 127 Seiten, Volxheim (Resi-Verlag) 2000 | ISBN 3-8311-0701-7, Libri/BoD

Versandkostenfreie Direktbestellung beim RESI-Verlag Volxheim.

 

Brühl, H., Bussebaum, C. et al:

Rechenschwäche/Dyskalkulie.
Symptome – Früherkennung – Förderung

Materialien und Texte zur Fort- und Weiterbildung. »Aus der Praxis für die Praxis« ist das Leit­mo­tiv dieses Werks, das sich insbesondere an LehrerInnen richtet. Neben Texten zum bes­se­ren Ver­ständ­nis rechenschwacher Kinder enthält der Band umfangreiches Material für die Ge­staltung der Un­ter­richtspraxis. Ausführlich und mit zahlreichen Beispielen werden die As­pek­te Sympto­ma­tik, För­derdiagnostik und Fehleranalyse behandelt. Ein Symptomfra­ge­bo­gen gibt LehrerInnen bei Ver­dacht auf Dyskalkulie die Möglichkeit, eine erste genauere Ab­gren­zung vor­zuneh­men.

10 €, 240 Seiten, Osnabrück (Zentrum für angewandte Lernforschung) 2003

Bezug über www.os-rechenschwaeche-shop.de

[nach oben]Literaturliste zur Thematik Rechenschwäche/Dyskalkulie

Autor Titel Verlag, Ort Jahr
Bonhoff, A./ Lehr, G.

Ratgeber Rechenschwäche

Bezug über www.verlag-koester.de

Verlag Dr. Köster, Berlin

2006
Brühl, H./ Bussebaum, C. et al.

Rechenschwäche/Dyskalkulie.
Symptome – Früherkennung – Förderung. Materialien und Texte zur Aus- und Weiterbildung

Bezug über www.os-rechenschwaeche-shop.de

Osnabrück 2003
Claus, H./  Peter, J. Finger, Bilder, Rechnen. Förderung des Zahlverständnisses im Zahlraum bis 10 (Anleitung und Arbeitsmaterial) Göttingen 2005
Dienes, Z.P. Aufbau der Mathematik Freiburg, Basel, Wien 1965

Dienes, Z.P.

Menge, Zahl, Potenz. Mathematik-Unterricht II Freiburg, Basel, Wien 1966
Gaidoschik, M. Rechenschwäche – Dyskalkulie
Eine unterrichtspraktische Einführung
Wien 2002
Gerster, H.-D. Schülerfehler bei schriftlichen Rechenverfahren. Diagnose und Therapie Freiburg 1982
Gerster, H.-D./ Schultz, R. Schwierigkeiten beim Erwerb mathematischer Konzepte im Anfangsunterricht

Dieses Werk ist nicht im Buchhandel, sondern nur direkt von der Universität bei Prof. Gerster erhältlich

Freiburg (Pädagogische Hochschule) 2000
Grissemann, H./ Weber, A. Spezielle Rechenstörungen. Ursachen und Therapie Bern 1982
Grissemann, H./ Weber, A. Grundlagen und Praxis der Dyskalkulietherapie Bern 1990
Hoffmann, W./ Schlee, U./ Schwerin, A. v.

Mein Kind ist rechenschwach! Ratgeber für den Umgang mit rechenschwachen Kindern und Jugendlichen.

Bezug über www.os-rechenschwaeche-shop.de

Osnabrück 2004
Holzer, N./ Schaupp H./ Lenart F. (Hrsg.) Rechenschwäche – Rechenstörung – Dyskalkulie. Erkennung – Prävention – Förderung Graz 2003
Jansen, P. Basiskurs Mathematik. Aktionsforschung zur Prävention und Überwindung der Rechenschwäche Heinsberg 2005
Kutzer, R. Mathematik entdecken und verstehen (6 Bände) Frankfurt/M. 1995
Lorenz, J.H. Anschauung und Veranschaulichungsmittel im Mathematikunterricht Göttingen 1993
Lorenz, J.H./ Radatz, H. Handbuch des Förderns im Mathematikunterricht Hannover 1993
Piaget, J./ Szeminska, A. Die Entwicklung des Zahlbegriffs beim Kinde Stuttgart 1965
Radatz, H. Schülervorstellungen von Zahlen und elementaren Rechenoperationen, in: Beiträge zum Mathematikunterricht Bad Salzdetfurth 1989
Radatz, H. Ikonomanie. Oder: Wie sinnvoll sind Veranschaulichungen im Mathematikunterricht? Grundschul-Magazin, 3 1993
Radatz, H./ Rickmeyer, K. Aufgaben zur Differenzierung
im Mathematikunterricht der Grundschule
Hannover 1996
Röhrig, R. Mathematik mangelhaft. Fehler entdecken, Ursachen erkennen, Lösungen finden, Arithmastenie/ Dyskalkulie: Neue Wege beim Lernen Reinbek bei
Hamburg
1996
Schinköthe, H. Mengen und Längen. Lehrbuch der elementaren Grundlagen mathematischen Denkens und seiner Entwicklung (versandkostenfreie Direktbestellung beim RESI-Verlag Volxheim) Volxheim 2000
Schöniger, J. Vom Entschluss, ein Versager zu sein In: Psychologie heute, Jg. 15, Heft 6, S. 52-57 1988
Steeg, F. H. Lernen und Auslese im Schulsystem am Beispiel der Rechenschwäche Frankfurt/M. 1996
Schwerin, A. von Hilfe, mein Kind kann nicht rechnen!
München 1995
Wehrmann, M.

Qualitative Diagnostik von Rechenschwierigkeiten im Grundlagenbereich Arithmetik

Bezug über www.verlag-koester.de

Verlag Dr. Köster, Berlin 2003
Zech, F. Mathematik erklären und verstehen. Eine Methodik des Mathematikunterrichts mit besonderer Berücksichtigung von lernschwachen Schülern und Alltagsnähe Berlin 1995
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