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Fortbildungen für außerschulische Berufsgruppen

Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte / PsychologInnen / MitarbeiterInnen an Beratungsstellen

Eine Dyskalkulie wird häufig von einer ausgeprägten sekundären Symptomatik begleitet, wie z.B. Schulangst, Aggressivität, Resignation, Verlust des Selbstwertgefühls oder psychosomatischen Beschwerden. Nicht selten wenden sich betroffene Eltern an die Kinderärztin oder den Kinderarzt, an Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen oder an Erziehungsberatungsstellen. In solchen Fällen sind die Kinder und Jugendlichen oft bereits von sekundärer Neurotisierung geprägt, was die ursprüngliche Problematik verdecken kann. In unseren Fortbildungsveranstaltungen soll der Blick für eine hinter solchen Folgeerscheinungen evtl. vorliegende Rechenschwäche geschärft werden. Schwerpunktthema sind daher die – primäre und sekundäre – Symptomatik der Dyskalkulie sowie deren Diagnostik.

Unsere Fortbildungsveranstaltungen sind auf den Tätigkeitsbereich und den wissenschaftlichen Hintergrund der jeweiligen Teilnehmergruppe zugeschnitten.

Fortbildungen für LogopädInnen, ErgotherapeutInnen und andere Berufsgruppen

Die Prävalenz rechenschwacher Kinder und Jugendlicher ist bei der Klientel von LogopädInnen und ErgotherapeutInnen überdurchschnittlich hoch. Wir möchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befähigen, eine Dyskalkulie zu erkennen. Die Ursachen und Symptome dieser Lernstörung werden anhand von Beispielen aus unserer Arbeit erörtert, um auf dieser Grundlage geeignete Wege der Rechenschwächetherapie und -diagnostik vorzustellen.

Die Referenten sind:

Max Richter, Diplom-Psychologe, Dyskalkulie-Therapeut und -Diagnostiker seit 1999. Leitung des Zentrums für mathematisches Lernen in Kassel bis Juli 2005. Gründung des Instituts für Rechenschwäche-Therapie Berlin im August 2005.

Julia Deyhle, Magister Artium. Therapeutische und diagnostische Tätigkeit am Institut für mathematisches Lernen Braunschweig und am Zentrum für mathematisches Lernen in Kassel seit 2002. Gründung des Instituts für Rechenschwäche-Therapie Berlin im August 2005.